![]() Der
Neue
Abendländische
Schamanismus
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![]() "Das einzig beständige ist der
Wandel"
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Der
Neue Abendländische Schamanismus Ich beginne mit einem ganz klaren und deutlichen NEIN !!! Schamanismus
ist nicht böse,
dunkel und primitiv, er ist nicht okkult, oder treibt sein Unwesen mit
den
Mächten der Finsternis !!! Das
ist nichts weiter als Kirchenpropaganda, die zwar bei vielen Menschen
ihre Spuren hinterlassen hat, dennoch nur Propaganda und
Agitation darstellt. Um dies zu erreichen, wurde das Beste aus alten Zeiten, mit den neusten Erkenntnissen der Gegenwart in Verbindung und in Einklang gebracht. So entstand ein klares und leicht verständliches Schöpfungsmodell, die so genannte Abendländische Schöpfungsspirale, die speziell unseren westlichen Gedankenmustern und realen Umwelt entspricht. Die Arbeitsweisen, Rituale und Methoden noch lebendiger naturspiritueller schamanischer Gemeinschaften halfen zuerst einmal, das Wesen dieser Lebensweise zu verstehen. Auch die in geschichtlichen Überlieferungen vorhandenen Informationen über druidische und naturspirituelle Praktiken hier in Europa mussten erst einmal ausgiebig studiert werden. Nach und nach wurden die noch lebendigen schamanischen Vorbilder, mit den geschichtlichen Hintergründen unseres westlichen Kulturgutes, unserer hiesigen Tierwelt, Pflanzenwelt, sowie unseren Mythologien und Denkweise, in Übereinstimmung gebracht. Rituale, Praktiken, Methoden, Anwendungen und Sichtweisen wurden solange verändert, ergänzt und umgestellt, bis ein klares und nachvollziehbares Modell einer naturspirituellen westlichen Lebensweise entstand. So entwickelte sich über Jahre hinweg die Abendländische Schöpfungsspirale, welche durch eine eigene Schöpfungsgeschichte erzählt wird. Sie stellt die gesamte Schöpfung und deren Entwicklung dar, vom Anfang bis zum scheinbaren Ende. Aus ihr abgeleitet, bilden das Abendländische Medizinrad, das Abendländische Lebensrad, und zahlreiche andere Ableitungen, ganz konkrete Werkzeuge zur persönlichen, wie auch gesellschaftlichen Entwicklung. Aus
dieser schöpfungsorientierten Sicht- und Lebensweise,
ergeben sich eine Vielzahl von Aktivitäten, die uns mit der uns
umgebenden
Schöpfung in Einklang bringen. Jahreskreisfeste, Schwitzhüttenrituale,
Trance-Arbeit, Naturrituale, Kräuter- und Pflanzenkunde, und alte
Handwerke
gehören ebenso dazu, wie schamanische Aufstellungsarbeit,
Andersweltreisen,
Meditationen, Cord-Cutting,
Heilkreise
und Energiearbeit unterschiedlichster Art. Auch die Kampfkunst, als ein
wichtiger
Teil der Übernahme von Selbstverantwortung, hat hier ihren Platz und
vervollständigt diese Sicht- und Lebensweise. Sinnvoll
und notwendig erschien mir dies, da zur Zeit hier in unserem westlichen
Kulturkreis in überwiegender
Zahl Kopien „fremder“ und/oder scheinbar „alter“ schamanischer Kulturen
und druidischen
Wirkens zu finden sind. Doch diese sind uns fremd und
funktionieren am besten in ihrem
Ursprungsland. Oder sie sind zu alt, oft nicht wirklich nachweisbar und
wenn sie funktionierten, dann am besten zu ihrer jeweiligen
eigenen Zeit. Sie können für uns heute und hier im Westen nur
ein Beispiel für eine eigene Form der schamanischen Arbeit sein. Gerade
die Bedeutung von Freiheit hat einen großen Stellenwert
im Neuen Abendländischen Schamanismus. Es
gibt keine Vorgaben wie Sie Ihren
Schöpfer ansprechen, oder die Energien, Kräfte und Wesenheiten benennen
die uns umgeben. Gleich ob keltisch, druidisch, germanisch, nach WICCA
oder
Pagan-Tradition, oder sogar christlich, alles ist erlaubt und gut,
solange
keine Missionierung und Doktrinierung damit verbunden ist. Letztlich
sind dies alles nur von Menschen
definierte Bezeichnungen. Ihr wirklicher Inhalt findet nur
über das Herz den Weg
zum Urbewusstsein und der Schöpfung. Sich
mit dem Neuen
Abendländischen
Schamanismus
zu beschäftigen bedeutet
natürlich Veränderung und ich verstehe auch, dass Veränderung vielen
erst einmal
Angst macht. Doch liegt der Sinn des Lebens nicht darin Angst zu haben
und
Stillstand zu bewahren, sondern sich zu entfalten und schöpfungsrichtig
zu entwickeln. Der Satz -
Das einzig Beständige ist der Wandel – ist die wohl kürzeste
Zusammenfassung
des Schöpfungsprozesses. Seien
sie gewiss, es passiert nichts schlimmes, nur das wahre
Leben, und genau dazu lade ich Sie ganz herzlich ein. Lange
vor der für uns hier im westlichen Kulturkreis relevanten
christlichen Kirche, gab es schamanische und druidische
Stammeskulturen, die
eine sehr komplexe Vorstellung der Schöpfung und des Menschen als Teil
dieser
Schöpfung hatten. Mehrdimensionale Schöpfungsmythen zeigten die
Wirkungsweise
der Schöpfung und den Weg des Menschen innerhalb derselben.
Entsprechend kannten
die Menschen ihre Bedeutung und ihren Platz in diesem Universum und
lebten ihre
Verbundenheit mit der Welt und dem Kosmos um sie herum. Sie standen
selbst direkt in Kontakt mit der Schöpfung und dem Schöpfer. In
dieser Zeit waren die Stämme und Völker durch Handel und
Wanderschaft miteinander verbunden. Sie waren in so genannten
vernetzten heterogenen Reichen
oder Kulturen organisiert, wie z. B. die Kelten. In
solch heterogenen Vernetzungen und in einer Kultur, in der
jeder Einzelne mit der Schöpfung und dem Schöpfer verbunden ist, tun
sich
natürlich machtorientierte Individuen oder Strukturen sehr schwer. Die
Menschen
sind frei, selbstbestimmt, selbstbewusst und selbstverantwortlich. Das
ist eine Herausforderung für jeden „Führer“, denn die Menschen
entscheiden frei, wem
sie folgen wollen und wem nicht. Machtgier hat hier nicht wirklich eine
Grundlage. Macht
benötigt streng hierarchische zentralistische Strukturen. Das hat uns
am deutlichsten das unersättliche römische Reich gezeigt. Mit
dem kirchlich organisierten Christentum stellte sich nun ein
Papst und sein gesamter Klerus, zwischen
Gott und den Menschen. Mit Rom als Zentrum und einem streng
hierarchischen
Organisationsaufbau wurde ein Machtimperium geschaffen. Schnell
erkannten
machtbewusste weltliche Führer, wie Fürsten, Königen und Kaiser, das
ungeheure
Machtpotential das in diesem monotheistischen Machtkonstrukt liegt.
Nach
anfänglichen Rangeleien zwischen weltlichen und kirchlichen
Machthabern,
schlossen sich die beiden zum gegenseitigen Vorteil zusammen. Die
weltlichen
Machtgierigen waren es letztlich, die der Christianisierung zum eigenen
Vorteil mit Gewalt zum
Durchbruch verhalfen. Aussagen wie – Ein Gott ein Herrscher – oder die
Bezeichnung – König von Gottes Gnaden -
entband jeden Herrscher von der Zustimmung durch die
Menschen und seiner
Verantwortung ihnen gegenüber. Der König oder Führer war nun nicht mehr
der höchste Diener des Volkes, sondern das Volk hatte ihm, der von
einer höheren Macht in dieses Amt berufen wurde, zu dienen. Bis in die
heutigen Tage besteht diese
Verbindung von Kirche und Machtgierigen. Wer sich einmal die Mühe macht
und sich
die Bilder von Diktatoren der letzten hundert oder zweuhundert Jahre
ansieht, der findet immer
hohe Kirchenvertreter neben den Menschenschlächtern. Selbst die
amerikanischen
Präsidenten wie Georg. W. Bush und Obama, die zahlreiche
wirtschaftliche
Angriffskriege führen, erhielten beim Papst eine Audienz, ohne Kritik
oder Mßbilligung ihrer Handlungen befürchten zu müssen. Doch
das Wahre und Echte findet immer einen Weg zu überleben, selbst über
Jahrhunderte hinweg. So hat die Kirche es nie wirklich geschafft das
heidnische
Gedankengut ganz aus den Menschen zu treiben. Dort wo dies nicht
funktionierte hat sie es eben assimiliert und als kirchliche
Errungenschaft dargestellt. So gibt
es kaum einen hohen Kirchenfeiertag der nicht ein umgedeutetes
heidnisches Fest
ist, oder Klosterkräuter, die nicht schon seit Jahrtausenden Anwendung
bei den
Heilern und Schamanen der heidnischen Völker fanden. Doch bin ich deswegen nicht böse oder verstimmt. Es musste so kommen. Die Zeit vom Beginn der Christianisierung bis heute war sicher eine wichtige Entwicklungsphase, aus der es viel zu lernen und zu erkennen gibt. Letztendlich sind Christen, wie alle Angehörigen monotheistischer Religionen, die sich ja nicht von den hier beschriebenen Folgen und Auswirkungen der Christianisierung unterscheiden, nichts anderes als fehlgeleitete Heiden, die wir gerne und mit offenen Armen wieder aufnehmen in den Schoß der Schöpfung. |
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